Projekt Datenschutz
aus dem Wiki der GRÜNEN JUGEND
Auf dieser Seite sammelt der Kaktus Münster die zukünftigen Inhalte für eine Internetseite zum Thema "Datenschutz für SchülerInnen und Studierende". Die thematische Gliederung wurde in einem Workshop erarbeitet und kann hier gegebenenfalls noch ergänzt werden. Zu den jeweiligen Themen sollten Angaben gemacht werden, warum dieses Thema für den Datenschutz Bedeutung hat (z.B. was es für Probleme mit dem StudiVZ gibt) und wie man seine Daten in diesem Zusammenhang schützen kann.
Zum Ablauf: Dieses Wiki bildet die Basis für eine Website. Sobald die Themen ausgearbeitet sind, wird bei einem Treffen über die Struktur und das Layout einer Homepage gesprochen. Dies soll bis spätestens zum 2. Kaktus-Treffen im Juli (17.7.2008) abgeschlossen sein. Sobald diese erstellt wurde, wollen wir einen Film zu dem Thema drehen und diesen ebenfalls auf die Homepage setzen.
Wie kann man hier etwas schreiben? Das ist ziemlich einfach! Einfach in diesem Wiki anmelden und den Text ähnlich wie bei normalen Textprogrammen eingeben. Einen Text zu gliedern ist ein wenig komplizierter, aber das kann man schnell lernen und auf der Hilfeseite wird das ganz gut erklärt. Ansonsten gibt es natürlich auch noch die Möglichkeit, Formatierungen einfach woanders im Wiki abzugucken...
Verantwortliche für die Themenbereiche:
- Marcus #Einleitung
- Jessica #Vorratsdatenspeicherung
- Fabian #Online-Shops
- Philipp #Suchmaschinen
- Lea #Videoüberwachung
- für alle anderen Themen werden noch Verantwortliche gesucht.
- Hinweis: Kennt ihr schon dieses Projekt innerhalb der GJ? -- Max Plenert 08:17, 18. Mai 2008 (CEST)
Inhaltsverzeichnis |
Einleitung
...
EC- und Kreditkarten
...
Email-Accounts
...
Fluggastdatenspeicherung
...
Kundenkarten
...
Online-Shops
Bei Einkäufen im Internet gilt es ebenfalls wachsam zu sein. Sobald man auf den "Kaufen"- bzw. "Bestell"-Button in einem Online-Shop klickt, erklärt man sich in der Regel auch gleichzeitig mit den Datenschutzrichtlinien einverstanden. Generell hat aber jedeR UserIn das Recht, Auskunft darüber zu verlangen, wer welche Daten über bei einem Einkauf verarbeitet, woher diese Daten stammen, wozu sie verwendet werden und ob sie an Dritte weitergegeben werden. Jedoch zeigt die Erfahrung, dass Antworten der Shops meistens recht allgemein gehalten sind und wenig aussagen.
Amazon
Amazon ist ein gutes Beispiel für Datenschutzprobleme bei multinationalen Internetkonzernen. Alle Daten, die man bei amazon.de (also bei der Amzon.de GmbH) angibt, landen auf Servern in den USA und fallen damit nicht mehr unter die vergleichsweise strengen deutschen Datenschutzrichtlinien, sondern unterliegen der amerikanischen Gesetzgebung - und damit auch dem PATRIOT Act. Dieses Gesetz erlaubt es den US-Sicherheitsbehörden auf die Datenbestände von Unternehmen zuzugreifen. Bei ix heißt es dazu: "Im Namen der Terrorabwehr (dürfen die Sicherheitsbehörden) von allen Unternehmen und Institutionen - etwa Banken, Krankenhäusern oder Kreditkartenfirmen - Auskunft darüber verlangen, was ihre Kunden tun. Dafür brauchen die Behörden nicht einmal einen offiziellen Durchsuchungsbefehl oder einen handfesten, belegbaren Tatverdacht. Vielmehr reicht allein die Anschuldigung, in terroristische Aktionen irgendwie verwickelt zu sein. Ausgestellt wird die Erlaubnis zur Einsicht in fremde Daten dann von einem geheimen Bundesgericht. Dessen Beschlüsse sind selbstverständlich auch nicht vor anderen Gerichten anfechtbar." (http://www.heise.de/ix/artikel/2003/05/096/)
Besonders interessant für Sicherheitsbehörden sind natürlich Datensätze, die über die üblichen Angaben wie Name, Geschlecht, Alter hinausgehen und Rückschlüsse auf die Persönlichkeit von Menschen zulassen. Online-Shops wie Amazon oder Ebay sind deshalb aus Sicht der Datenschützer besonders gefährdet. Es soll bereits einen Fall gegeben haben, wo einer Deutschen die Einreise in die USA auf Grund der Analyse einer Amazon-Wunschliste nicht gewährt worden sein soll. (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/16/16039/1.html)
Apropos Wunschliste: Die Wunschliste ist im Internet für jeden frei einsehbar, also für Freunde, Verwandte, aber auch für den Arbeitgeber und Fremde. Deshalb sollte man auf eine Wunschliste lieber verzichten.
Am sichersten ist es natürlich, seine Bücher lieber in einem Buchladen zu kaufen. Aber wenn man auf Einkäufe bei Amazon nicht verzichten möchte, gibt es ein paar Möglichkeiten, seine Daten zu schützen:
- Verzicht auf eine Wunschliste
- Verzicht auf Lieblingslisten
- Verzicht auf eine Hochzeitsliste
- Verzicht auf die Option "Mein Profil"
- Auf der Seite "Verbessern Sie Ihre Empfehlungen" alle Produkte löschen, wo dies möglich ist. Dazu auf Amazon.de auf mein -> Mein Konto klicken und dann zu -> Verbessern Sie Ihre Empfehlungen gehen. Amazon-Einkäufe können jedoch nicht wieder entfernt werden.
Ebay
Die Versteigerungsplattform Ebay hatte in der Vergangenheit bereits einige Datenschutzpannen zu beklagen. So war es vor einigen Monaten möglich, mit wenigen Schritten die Namen, Vornamen und die jeweils zugehörigen eBay-Namen der NutzerInnen abzurufen. Diese Angaben erlaubten dann wiederum den Zugriff auf persönliche Interessen, sofern diese die NutzerInnen angegeben hatten. (-> http://www.onlinezeitung24.de/article/268)
Weiterhin muss man wissen, dass Ebay alle Daten auf Servern in den USA speichert. In den USA gelten andere Datenschutzgesetze, als in Deutschland. U.a. haben dort die Sicherheitsbehörden deutlich mehr Zugriffsrechte, als in Europa. In den Nutzungbedingungen steht sogar explizit, dass Ebay "personenbezogenen Daten an Strafverfolgungs- und Aufsichtsbehörden zur Abwehr von Gefahren für die staatliche und öffentliche Sicherheit sowie zur Verfolgung von Straftaten übermittelt." Die Daten sind also nicht unbedingt sicher.
In den Nutzungsbedingungen steht außerdem, dass alle Daten an andere Unternehmen der Ebay-Gruppe weitergegeben werden dürfen. Dazu gehören auch Unternehmen wie z.B. PayPal oder Mobile.de. ->http://www.netzwelt.de/news/67935-ebay-mangelnder-datenschutz-beim-online-auktionshaus.html
Schützen kann man sich vor Schlamperei der Ebay-Verantwortlichen oder der Nutzung der Daten durch Sicherheitsbehörden eigentlich nur, wenn man Ebay nicht nutzt. Ansonsten gilt wie bei Amazon: Nur die nötigsten Daten angeben und am besten auf die Angabe von Interessen verzichten.
RFID-Chips
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Schufa
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Soziale Netzwerke
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Instant Messenger/ Chats
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Online-Tagebücher
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StudiVZ
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Suchmaschinen
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...
Personensuchmaschinen
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unerwünschte Werbung
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Videoüberwachung
...
Vorratsdatenspeicherung
...
Linkliste
Diese Linkliste sollte noch weiter ergänzt werden.
Universitäten
Schufa
- http://www.zeit.de/2008/12/Google
- http://www.zeit.de/online/2008/11/uebernahme-google-doubleclick
- http://youtube.com/watch?v=9zKXCQpUnMg (Video)
Internet
StudiVZ
Amazon
Kundenkarten
- http://www.stern.de/wirtschaft/geldanlage/:Kundenkarten-Massive-Datenschutz-Verst%F6%DFe/516482.html
- http://www.tecchannel.de/news/themen/business/416391/
- http://www.pcwelt.de/it-profi/business-ticker/35979/kundenkarten_in_der_kritik_sorge_vor_dem_glaesernen_verbraucher/
- http://www.foebud.org/fruehere-projekte/privacycard/faq
Videoüberwachung
Vorratsdatenspeicherung
- http://www.vorratsdatenspeicherung.de/
- http://hintergrund.de/index.php?option=com_search&Itemid=5&searchword=vorratsdatenspeicher&x=0&y=0
