Pro / Contra: Argumente für Legalisierung

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Contra Pro
Es löst einen Drogenboom aus. Drogenaufklärung, um Drogenboom einzudämmen. Der Rest des Drogenbooms ist gewollt bzw unvermeidbar. Er ist zum Teil gewollt, da nun jeder die Freiheit hat zu entscheiden ob und welche Drogen er nimmt. Er ist zum Teil unvermeidbar, da eine Drogenlegalisierung einen Drogenboom aus dem Ausland nach sich ziehen würde.
Die Hemmschwelle zum Drogenkonsum sinkt. Hemmschwelle würde bei guter Drogenaufklärung steigen, da alle Gefahren der Droge bekannt ist. Fehlinformationen und Lügen haben keine Chance. Die Hemmschwelle sozial bereits stark akzeptierter Drogen, wie Cannabis, ist schon so weit unten, das sie kaum mehr sinken könnte.
Weiche illegale Drogen, wie Cannabis, sind Einstiegsdrogen. Das fast alle Heroinabhängigen Alkohol und Cannabis konsumiert haben, heißt nicht, dass alle Alkohol- und Cannabiskonsumenten irgendwann heroinabhängig werden. Dieser Umkehrschluss ist unzulässig. Wegen der restriktiven Drogenpolitik können illegale Drogen zur Einstiegsdroge werden, da Dealer die Käufer weicher Drogen auch zum Kauf von härteren verführen könnten.
Kontrollierte Abgabe harter Drogen nicht notwendig, da man bereits Spritzbesteck günstig oder gratis von Wohltätigkeitsorganisationen bekommt und Therapien vorhanden sind. Spritzbesteck und Therapiestellen sind noch selten und meistens nur in Großstädten anzutreffen. Die Gefahr des Drogentods durch verunreinigte oder gestreckte Drogen besteht weiterhin.
Es könnte zu Wechselwirkungen mit Medikamenten und unvorhersehbaren Gesundheitsschäden kommen. Dieses Problem ist auf die noch sehr unzureichende Erforschung der Drogen zurückzuführen. Es gibt genügend Probanten um Studien durchzuführen.

Wenn Drogen den gleichen Status, wie Medikamente bekämen, hätten sie den gleichen Sicherheitsstandart.

Mehr Unfälle im Straßenverkehr durch Drogenkonsum. Härtere Strafen für das Fahren unter Drogenkonsum und stärkere Aufklärung der Fahranfänger. Keine Strafminderung durch Drogenkonsum.
Durch den erhöhten Drogenkonsum wird auch die Gefahr passiv zu rauchen erhöht. Abluftsysteme und Rauchverbotszonen beheben das Problem.
Ein Staat kann es nicht tolerieren, wenn eine Substanz verbreitet wird, welche von einer relevanten Bevölkerungsmehrheit als unmoralisch angesehen wird. Privater Drogenkonsum wird wenige empören. Drogen wurden und werden immer noch durch Propaganda und Fehlinformationen als „unmoralisch“ empfohlen. In einem gerechten Staat darf nicht nur die Mehrheit regieren. Es müssen auch Minderheiten berücksichtigt werden.
Der Gebrauch von Drogen ist gesundheitsschädlich und darf nicht vom Staat gefördert werden. Er muss die Gesundheit der Bürger schützen. Es gibt Dinge, die wesentlich stärker die Gesundheit schädigen und trotzdem legal sind oder sogar vom Staat gefördert werden, wie Boxkämpfe, Autorennen oder Bergsteigen. Der Staat ist nicht der Vormund des Bürgers. Ein Bürger muss selbst entscheiden können, ob er ein Risiko auf sich nimmt.
Drogen machen abhängig. Der Drogenkonsument hat demnach keinen freien Willen und ist nicht in der Lage Entscheidungen zu treffen. Eine Person hat das Recht seine Freiheit aufzugeben. Er traf die Entscheidung, als er zum 1. Mal die Droge konsumierte. Alles kann abhängig machen. Trotzdem besitzen Menschen einen freien Willen. Durch die Droge wird man nicht komplett willenlos. Es ist möglich den Drogenkonsum wieder einzustellen.
Dealer würden stärkere und gefährlichere Drogen entwickeln, wenn Drogen komplett legalisiert werden würden. Ein Dealer hat noch nie eine Droge entwickelt. Dealer können sie nur wiederentdecken. Dealer könnten durch eine Legalisierung der Drogen nicht mehr existieren, da die Nachfrage fehlt. Der Staat würde Drogen billiger und sicherer produzieren. Nach einer Legalisierung gäbe es genügend Alternativen gegenüber gefährlichen Drogen. In einer über Drogen aufgeklärten Gesellschaft fehlt die Nachfrage nach zu riskanten Drogen.

Siehe auch: Infobroschüre zur Cannabislegalisierung

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