AG Interkulturalität
aus dem Wiki der GRÜNEN JUGEND
Willkommen bei der AG Interkulturalität :)
Hier könnt ihr euch auf die Mailingliste eintragen: http://lists.gruene-jugend.de/mailman/listinfo/ag-interkulturalitaet
Hier können wir zum Beispiel Links zu interessanten Artikeln, Aufrufen oder auch Beschlusslagen sammeln.
Hier findet ihr unsere Materialsammlung Interkulturalität
Das Fachforum Demokratie und Antirassismus arbeitet gerne mit der AG zusammen.
- Entwurf für Workshop auf dem Bundeskongress (Samstag, 14.05.2011 9:30 - 12:00)
Inhaltsverzeichnis |
Anträge
Hier gehts zum Antrag Integrationskritik
Hier gehts zum Antrag zu kultursensibler Gesundheitsversorgung:
http://wiki.gruene-jugend.de/index.php/Antrag_Kultursensible_Gesundheitsversorgung
Welche Themen interessieren DICH für die AG Interkulturalität?
- ...Integration
- ...Multikulturalismus
- ...Sprachförderung (insb. frühkindliche)
- ...Gesinnungstests/Einzelgespräche
- ...Religiosität im schulischen Kontext
- ...Umgang mit Vielsprachigkeit im schulischen Kontext
- ...Interkulturelle Gesundheitsversorgung (Antrag)
- ...Kritik am Begriff Integration - Demokratie braucht eine vielfältige Gesellschaft (Antrag)
Willkommen beim Arbeitskreis "Interkulturalität"
In der letzten Zeit gab es einige erschreckende Entwicklungen, die wir als Grüne Jugend nicht mehr länger hinnehmen wollen: illegale Abschiebungen von Roma und Sinti aus Frankreich, ein fremdenfeindliches Buch auf deutschen Bestsellerlisten und eine politische Debatte, die von anti-multikulturellen Thesen geprägt war. Uns geht es darum, für ein positives Miteinander zu werben, das den Reichtum von Interkulturalität in den Mittelpunkt stellt. Und schauen wir auf unsere Nachbarländer so stellen wir fest: Deutschland ist kein Einzelfall, wo AngstmacherInnen fruchtbaren Boden finden. Strukturelle Benachteiligung und Ablehnung können wir nicht länger geschehen lassen. Unsere in Grundgesetz und der europäischen Grundrechtecharta (Kapitel 3) verankerten Prinzipien erzählen nicht nur von der Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen, sondern versagen gleichermaßen Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Hautfarbe, ethnischem oder sozialem Hintergrund, genetischen Merkmalen, Sprache, Religion, politischer oder anderer Überzeugungen, Zugehörigkeit nationaler Minderheit, Eigentum, Geburt, Behinderung, Alter oder sexueller Orientierung. Einige Mitglieder unserer Gesellschaft scheinen diese Realität nicht wahrhaben zu wollen. Und dabei sollten wir uns Sorgen machen. Der demographische Wandel findet statt. Es ist ein Zeichen von Schwäche, dass unsere Gesellschaft nicht in der Lage ist, andere Menschen willkommen zu heißen und mit ihnen gemeinsam eine neue Gesellschaft zu vereinbaren (Integration). Dazu gehört das Bestreiten gemeinsamer Herausforderungen und einlösen gegenseitiger Verpflichtungen. Darunter zählt auch das Finden und Lernen einer gemeinsamen Sprache. Gesellschaft verändert sich. Kulturelle Veränderung gehört zum Menschen dazu...wie heute das Mobiltelefon, der Computer etc. Warum ist es so schwer, Veränderung und Vielfalt an Menschen nicht nur zu ertragen, sondern ebenfalls wert zu schätzen? Können wir überhaupt von "denen mit Migrationshintergrund" sprechen, ohne dass wir über uns selbst sprechen?
(Es bleibt abzusehen, wie sich die Vernetzungsmöglichkeiten mit Arbeitsgemeinschaften der Grünen Jugend auf europäischer Ebene (FYEG, CDN) entwickeln. Bisher gibt es noch keine Möglichkeiten.)
Mögliche Themen unter vielen (und zu ergänzen): Partizipation (Beteiligung), Kultur und Bedeutung kultureller Unterschiede?, Fremdheitserfahrung, Medien, Bildungspolitik, Freie Entfaltung der Persönlichkeit, Visapolitik, Diversity Management, Globalisierung, Interkulturelle Kompetenz, arm sein?, Hybridisierung, Migration, Asylpolitik, Verpflichtungen, Systeme der Integration, deutsche Sprache, Migrationshintergrund?, Rechtspopulismus, Religion, Islam, Säkularimus, Diskriminierung, Quoten, "Sozial benachteiligte Opfer?", Illegalisierte, Jugendliche Gewalttäter, De-Territorialisierung, Massentourismus, Demokratie, Menschenrechte, Helden/Identifikationsfiguren, Werte
Antragsentwürfe
1. Streichung des Wortes "Rasse"
2. Kultursensible Gesundheitsversorgung zum Antrag: Antrag Kultursensible Gesundheitsversorgung
zu 1. Streichung des Wortes "Rasse"
Aktuelle Lage:
Sowohl in der Charta der Grundrechte der Europäischen Union als auch in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wird der Begriff "Rasse" verwendet:
CHARTA DER GRUNDRECHTE DER EUROPÄISCHEN UNION, Kapitel 3, Artikel 21, Nichtdiskriminierung (1) Diskriminierungen, insbesondere wegen des Geschlechts, der Rasse, der Hautfarbe, der ethnischen oder sozialen Herkunft, der genetischen Merkmale, der Sprache, der Religion oder der Weltanschauung, der politischen oder sonstigen Anschauung, der Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, des Vermögens, der Geburt, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung, sind verboten. (http://www.europarl.europa.eu/charter/pdf/text_de.pdf)
Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 2 Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand. (http://www.amnesty.de/alle-30-artikel-der-allgemeinen-erklaerung-der-menschenrechte)
Kritik:
Gerade die Verwendung des Wortes "Rasse" neben Geschlecht und Farbe suggeriert, es gebe tatsächlich - wissenschaftlich belegbar - so etwas wie verschiedenen Menschenrassen. Das ist ein rassistischer Mythos.
Unsere Forderung:
Streichung des Wortes "Rasse" aus den oben genannten Erklärungen.
Unterstützer_innen: Zora Hocke Kalle Kosthorst
Protokoll 17. April 2011
Telefonkonferenz der AG Interkulturalität 17.04.2011, 20-22 Uhr
Anwesend: Zora, Kalle, Mona, Fabian, Lisa, Andreas
Diskussion zum Thema "Rasse"
- Antrag zum Thema "Begriff "Rasse" streichen" dieses WE bei der GJNiedersachsen angenommen, Mona schickt den Antrag über die Liste, wir übernehmen ihn dann evtl. so in Absprache mit dem Landesvorstand Niedersachsen
- Antrag bis 28.04. an antrag@gruene-jugend.de senden, damit es in den Reader kommt
- ansonsten Antragsfrist 6. Mai
- Antragssteller_innen-Treffen: für Leute mit Änderungsanträgen und AntragsstellerInnen
- Podium: Antrag vorstellen (wer möchte?), evtl. Contrarede http://lists.gruene-jugend.de/mailman/listinfo/ag-interkulturalitaet
- Thema Förderung: wie kann man Menschen mit interkulturellem Hintergrund fördern? Welche Definitionen kann man nutzen?
Workshop auf dem Bundeskongress
Referent steht, Thema Kultursensibilisierung (http://www.radius-team.com/german/team/office-team/alexander-scheitza/)
BGS anrufen, Referent will nicht in Jugendherberge, sondern Hotel, dafür kein Honorar, wie regeln wir das mit den Kosten?
Antrag: Kultursensible Gesundheitsversorgung
http://wiki.gruene-jugend.de/index.php/Antrag_Kultursensible_Gesundheitsversorgung
Themendoodle hat das Thema "Integration" ergeben
Wie könnte eine junggrüne Position zum Thema Integration aussehen? Kritisch, ablehnend, befürwortend...? Der Begriff wird oft benutzt, was setzen Grüne dem entgegen?
In Berlin gab es eine Kampagne "Integration? Nein, danke", (http://www.integration-nein-danke.org/), aber wurde auch zum Teil abgelehnt, weil sie falsch ausgelegt werden könnte.
Bayerische Leitkultur? Seehofer... "bis zur letzten Patrone"
Kann man dem Begriff "Integration" den Begriff "Inklusion"(Einbeziehung) entgegenstellen? Denn dann müssen sich nicht mehr die Menschen einer "Leitkultur" anpassen, sondern alle werden miteingebunden, so wie sie sind.
Beteiligung? Wie definiert man die Menschen, die man miteinbeziehen will (Merkmale?/Selbstwahrnehmung?)?
Thema: Asylbewerbergesetz von 1993
- Seitdem hat sich das Gesetz nicht verändert
- Lagerzwang, Isolation, Arbeitsverbot, Arbeitserschwerung, Residenzpflicht, dürfen regionale Landesgrenzen nicht verlassen, menschenunwürdige finanzielle Leistungen
- Pro Asyl fordert Abschaffung, aber woher bekommen sie dann ihre Leistungen? ALG II ? http://www.proasyl.de/fileadmin/fm-dam/q_PUBLIKATIONEN/2011/Aufruf_SchlusssozialeEntrechtung.pdf
Flüchtlingsrechte?(akute Lage)
Veranstaltungshinweis
http://www.vfh-online.de/eventlist/wochenendakademie-politik/integration-international?Itemid=5
Tipp
http://annewill.blog.ndr.de/2011/04/15/fluchtlinge-vor-unseren-grenzen/ Interkulturelles Glossar: http://www.radius-team.com/german/services/interkulturelles-glossar/
Protokoll Telefonkonferenz am 12. August 2011
ANWESEND: Zora, Dimitra, Jan, Lisa, Kalle
Links
http://wiki.gruene-jugend.de/index.php/GJBayern:Leitantrag_Integrationskritik
SPUNK-Artikel von Gesine zum Thema ( http://www.gruene-jugend.de/spunk/798299.html)
Beschluss des BuKo 2010 in Gelsenkirchen (http://www.gruene-jugend.de/beschluesse/759962.html)
Welche Themen interessieren DICH für die AG Interkulturalität?
- ...Integration
- ...Multikulturalismus
- ...Sprachförderung (insb. frühkindliche)
- ...Religiosität im schulischen Kontext
- ...Umgang mit Vielsprachigkeit im schulischen Kontext
- ...Interkulturelle (bzw: Kultursensible) Gesundheitsversorgung (Antrag)
- ...Kritik am Begriff Integration - Demokratie braucht eine vielfältige Gesellschaft (Antrag)
- ...Ist der Name "Interkulturell" ausgrenzend und sollte um "Transkulturell" erweitert werden?
- ...Was können wir konkret in der GJ tun? Bildungsarbeit: kulturelle Kompetenz, Vielfalt als Reichtum, Ängste abbauen
Antrags-Arbeitsteilung
Antrag zu kultursensibler Gesundheitsversorgung: Jan, Zora
http://wiki.gruene-jugend.de/index.php/Antrag_Kultursensible_Gesundheitsversorgung
Antrag zu "Integration", vielfältiger Gesellschaft und Demokratie: Dimitra, Lisa, Kalle
http://wiki.gruene-jugend.de/index.php/Antrag_Integrationskritik
Inhaltsideen: Demokratie braucht Vielfalt, Abgrenzung zur Debatte über das "Humankapital", Erklärung der Kritik am Integrationsbegriff,
Humankapital? Migrationssteuerung durch Bildung ist rassistisch? Frauenrechte und Migration -- ist die feministische Debatte rassistisch?
to do:
Anträge über Liste diskutieren
Ende August: erste Antragsentwürfe
Nächste Telefonkonferenz: Mitte September vor der Antragsfrist
23.09.2011 22:00 Uhr: Redaktionsschluss für den Reader (einzige postalische Aussendung)
30.09.2011 17:00 Uhr: Antragsfrist für eigenständige Anträge
Definitionen
Mit welchen Begriffen lässt sich unser Themenfeld wie definieren?
Definitionen aus der Oxford Enzyklopädie übersetzt (Originale unten).
Integration:
bezeichnet die Eingliederung von etwas Neuem. Als Akkulturationstyp im interkulturellen Kontakt bezeichnet Integration die Offenheit gegenüber Elementen einer anderen Kultur, ohne dabei die eigene kulturelle Herkunft aufzugeben.
http://www.radius-team.com/german/services/interkulturelles-glossar/
Integration wird oft als Gegensatz zu Assimilation bezeichnet. Während
Assimilation die Gleichheit und Beseitigung von Unterschieden fordert,
bekennt sich Integration nicht nur zur Anerkennung, sondern zum Respekt
von Unterschieden.
Will Kymlicka und Wayne Norman deuten an, dass die Begriffe Assimilation und Integration eigentlich auf einem gemeinsamen ideologischen Hintergrund beruhen, da sie beide auf einer übergeordneten, geteilten Identität bestehen, beruhend auf nationaler Identität und Bürgerschaft. Der Punkt an dem beide Ideen auseinander gehen vollzieht sich bei dem Thema/Problem der kulturellen Identität. Wo Assimilation sich auf die ‘wenn in Rom’ Gedankenschule beruft, die alle Minderheiten von ihrer kulturellen Identität lösen will, insbesondere im öffentlichen Raum, schlägt Integration anstatt vor, dass ethnische und kulturelle Vielfalt erreichbar ist und Minderheiten ermöglicht, ihre kulturellen Traditionen und Praktiken beizubehalten; wobei sie sich dennoch zu einer geteilten bürgerlichen Identität bekennen, die über ethnische, religiöse und kulturelle Grenzen hinausgeht.
In letzter Zeit wurde der Begriff allerdings benutzt, um "mangelnde Integrationsbereitschaft" von Minderheiten anzuprangern.
Sonya Fernandez "integration" /The New Oxford Companion to Law/. by Peter Cane and Joanne Conaghan. Oxford University Press Inc. /Oxford Reference Online/. Oxford University Press. Maastricht University Library. 2 August 2011 <http://www.oxfordreference.com/views/ENTRY.html?subview=Main&entry=t287.e1149>
Inklusion:
Weit verbreitet wird angenommen, dass Inklusion eng mit sozialer Gerechtigkeit und Gleichheit und Rechte für alle betrifft. In diesem Verständnis bezieht es sich auf soziale Inklusion, die das Reduzieren von Ungleichheiten zwischen den relativ Benachteiligten und den relativ Bevorteilten behandelt. In diesem Sinne kann es sich auf Gender, soziale Klasse, Behinderungen, Lernschwierigkeiten, religöser Glaube oder andere Gruppenkategorien beziehen. Sie verhält sich im Gegensatz zu Exklusion. Exklusion kann auferlegt werden. Der Begriff "Inklusion" kann sich insbesondere auf Jugendliche mit besonderen educational Bedürfnissen beziehen (Salamanca Statement, 1994), wo spezielle Bildung als ein Gleichheits/soziale Gerechtigkeits-Thema behandelt wurde denn als Antwort zu einem Defizit bei diesen Menschen. In der Konsequenz, Inklusion anstatt Integration wurden zum bevorzugten Begriff, beinhaltend dass Schule sich den Schülern anpassen muss denn die Schüler sich der Schule.
M.G. "inclusion" /A Dictionary of Education/. Ed. Susan Wallace. Oxford
University Press, 2009. /Oxford Reference Online/. Oxford University
Press. Maastricht University Library. 2 August 2011
<http://www.oxfordreference.com/views/ENTRY.html?subview=Main&entry=t267.e472>
- integration* Integration is often claimed to be the antithesis of
- assimilation*
Where assimilation demands sameness and the obliteration of difference, integration professes not only *recognition* <http://www.oxfordreference.com.ezproxy.ub.unimaas.nl/views/ENTRY.html?subview=Main&entry=t287.e1828&category=>
of, but a respect for differences. Will Kymlicka and Wayne Norman suggest that notions of assimilation and integration in fact, share ideological grounds in their common insistence upon a shared overarching
- identity*
premised upon national identity and *citizenship* <http://www.oxfordreference.com.ezproxy.ub.unimaas.nl/views/ENTRY.html?subview=Main&entry=t287.e283&category=>.
The point at which the two ideas seemingly diverge is when faced with the issue (or problem) of cultural identity. Where assimilation is premised upon the ‘when in Rome’ school of thought which seeks to divest
- minorities*
of all vestiges of their cultural identity certainly within the public sphere, integration instead suggests that it is possible to facilitate ethnic and cultural diversity to enable minority *communities* <http://www.oxfordreference.com.ezproxy.ub.unimaas.nl/views/ENTRY.html?subview=Main&entry=t287.e369&category=>
to retain cultural traditions and practices whilst still subscribing to a shared civic identity which transcends ethnic, racial, religious, and cultural boundaries.
More recently, the language of integration has been deployed as an indictment of minority communities and their perceived self‐segregation into cultural and religious ‘ghettos’ and their unwillingness to integrate into dominant society. Tellingly, the failure to integrate, not at the level of culture or lifestyle, but at the level of /values/, has been blamed for the perpetration of the 7/7 bombings by British nationals. In a 2006 speech entitled ‘The Duty to Integrate: Shared British Values’, Tony Blair outlined six ways for policy to effect integration—the use of grants to promote the integration of community cultural, religious, and racial groups; a firm commitment to *equality* <http://www.oxfordreference.com.ezproxy.ub.unimaas.nl/views/ENTRY.html?subview=Main&entry=t287.e792&category=>
for all and clear policies which effect this, notably, in tackling issues of *gender* <http://www.oxfordreference.com.ezproxy.ub.unimaas.nl/views/ENTRY.html?subview=Main&entry=t287.e948&category=>
inequality; a demand for allegiance to the *rule of law* <http://www.oxfordreference.com.ezproxy.ub.unimaas.nl/views/ENTRY.html?subview=Main&entry=t287.e1924&category=>;
more careful scrutiny of foreign nationals entering the UK as visiting preachers; the teaching of citizenship as part of the national curriculum; and finally, an emphasis upon English as the common language.
Sonya Fernandez
- inclusion* A term used to describe and promote policies, strategies,
and practices which aim to enable all learners to participate fully in education. As widely conceived, inclusion is closely connected with
- social justice*
concerns for equality and rights for all. In this conception it often refers to /social inclusion/, which is concerned with reducing inequalities between the relatively disadvantaged sectors of society and the relatively advantaged. In this sense it may refer to race, *gender* <http://www.oxfordreference.com.ezproxy.ub.unimaas.nl/views/ENTRY.html?subview=Main&entry=t267.e408&category=>,
- social class*
disability, learning difficulties, religious belief, or some other category or group. It is contrasted with exclusion. *Exclusion* <http://www.oxfordreference.com.ezproxy.ub.unimaas.nl/views/ENTRY.html?subview=Main&entry=t267.e350&category=>
may be imposed. It may also take the form of self‐exclusion, as in
- truancy*
or as in the self‐exclusion of the middle classes from mainstream educational institutions. More narrowly conceived, the term ‘inclusion’ can refer especially to pupils and young people with *special educational needs* <http://www.oxfordreference.com.ezproxy.ub.unimaas.nl/views/ENTRY.html?subview=Main&entry=t267.e942&category=>.
Such pupils have traditionally been excluded—or excluded themselves—from classrooms, mainstream institutions (schools, colleges, and universities), and the curriculum. The 1994 Salamanca Statement is widely credited with promoting a view of special education as an equality or social justice issue rather than as a response to a
- deficit*
in individuals. Consequently, ‘inclusion’ rather than ‘integration’ has become the preferred term, implying that the school must change to ‘fit’ the pupil rather than the pupil to fit the school. However, the concept of inclusion continues to be contested. Tensions arise because there are contradictory educational policy imperatives both for inclusive education and for competition and selection. Moreover, policy approaches to inclusion may prioritize the supporting of individual children, making schools inclusive at a systems level or, more politically, challenging discrimination. Underlying these tensions are different kinds of explanatory framework within special education: individual pathology, social theory, critical theory, and social justice perspectives.
Salamanca Statement.M.G.
